Tipps zur Mitarbeitersuche: Personal im Radio suchen

Von Melanie Schwarz, veröffentlicht am 15.02.2016
Geschäftsmann hält Schild mit dem Schriftzug "Mitarbeiter gesucht" in die Höhe

Wer auf der Suche nach neuem Personal ist, muss sich im Vorfeld über zwei Fragen klar werden:

1. Welche Voraussetzungen muss der Bewerber erfüllen?
2. Wo finde ich den Bewerber?

Welche Skills der Wunschmitarbeiter mitbringen sollte, wird in der Regel intern zwischen Personalabteilung und dem zukünftigen Vorgesetzten geklärt.

Wenn das Medium Radio zum Einsatz kommen soll, muss es sich um eine Stelle handeln, die durch einen größeren Personenkreis besetzt werden kann. Außerdem sollten die Bewerber aus dem lokalen bis regionalen Umfeld kommen, bzw. rekrutiert werden können.

Das heißt aber auch, dass Sie Führungskräfte oder spezielle Facharbeiter oftmals nur durch eine nationale Suche finden, weil die lokale oder regionale Bewerbung einfach nicht ausreichend Interessenten hervorbringen kann.

In dem Fall empfiehlt sich die Nutzung eines Headhunters oder spezieller Internetplattformen, die im Vergleich zu nationaler Funkwerbung auch kostengünstiger sind.

Vorteile von Radiowerbung zur Mitarbeitersuche:

  1. Funkspots zur Mitarbeitersuche sprechen einen großen Personenkreis an. Hohe Reichweite der Kampagne.
  2. Mit einer Funkkampagne schaffen Sie innerhalb kurzer Zeit, z. B. innerhalb einer Woche bis zu drei Kontakte mit der Hörerschaft/Zielgruppe mit verhältnismäßig geringem Budgetaufwand.
  3. Der Funkspot dient nicht nur der Mitarbeitersuche sondern zahlt auch in das Image des Unternehmens ein.
  4. Die Nutzung von lokalen oder regionalen Funksendern stützt den Standort des Unternehmens und der Region.
  5. Sie erreichen Personen, die nicht aktiv auf der Suche nach einem Job sind, das erweitert Ihre Zielgruppe. Diese Personen sind häufig interessiert, weil das Angebot interessant ist und sie dadurch ins Grübeln kommen zu wechseln.
  6. Individuelle Gestaltung des Funkspots: Integration von Wiedererkennungselementen wie zum Beispiel einem Soundlogo oder dem O-Ton des Geschäftsführers oder von Mitarbeitern selbst.

Wenn man in OWL Lokalradio hört, wird Ihnen schon die eine oder andere Kampagne aufgefallen sein. Namhafte B2B-Firmen haben, insbesondere in den letzten Monaten, Mitarbeiter über Radiowerbung gesucht. Auch Auszubildende – wenn man mehrere pro Jahr sucht – werden von Dienstleistungsunternehmen zunehmend über Funkspots rekrutiert.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein ganz konkretes Beispiel möchte ich noch anführen, dass insbesondere die Besonderheiten der Region berücksichtigt.

Vor zwei Jahren wurden in einem Call-Center kurzfristig englischsprachige Nativspeaker gesucht. Nach wie vor gibt es in Ostwestfalen britische Soldaten und Familien. So wurde die Idee geboren, diese Personen über das Lokalradio anzusprechen. Flächendeckend sorgte eine Radiokampagne schnell für ausreichende Bewerbungen.

Was kostet die Mitarbeitersuche im Radio?

Nun bleibt noch die Frage nach den Kosten.

Mitarbeiter im Radio zu suchen, ist nicht teurer als andere Medien zu nutzen. Fragen Sie die Experten vom Radio nach Preisen oder Angeboten und vergleichen Sie die Preise mit Ihren bisherigen Investitionen.

Und bei der nächsten Stellenausschreibung testen Sie ruhig einfach mal das Medium, wenn es sich aufgrund der zwei Fragen tatsächlich anbietet. Denn, wie heißt es so schön, Versuch macht klug. In diesem Sinne viel Erfolg.

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Melanie Schwarz

ist gelernte Kommunikationswirtin und arbeitete in Köln und Düsseldorf als Mediaplanerin in Mediagenturen. Es folgten leitende Funktionen im Bereich Mediaberatung u. a. in Wiesbaden bei Carat (Dentsu Aegis) als Unit Director. In OWL kamen Aufgaben als Key Account Managerin bei Bertelsmann, Anzeigenleiterin beim Delius Klasing Verlag und Verkaufs- und Projektleiterin im Medienunternehmen ams - Radio und MediaSolutions dazu.