Mit „Traumjobs“ werben

Von Birgitt Gottwald, veröffentlicht am 27.09.2022
Frau mit Kopfhörern

Carolin, unser Podcast „Die Werbekauffrau“ ist fertig und hochgeladen – ist also bei Spotify, Amazon oder der Internetseite der Podcastfabrik zu hören. Was macht ihr nun, damit so viele Menschen wie möglich auf diesen Podcast aufmerksam werden und ihn dann auch anhören?

Als Medienunternehmen haben wir hier einen großen Vorteil. Uns stehen eigene reichweitenstarke Kommunikationsmittel zur Verfügung. So können wir die Botschaft vom neuen Podcast besser als andere in die Welt tragen. Wir nutzen dafür Social Media wie Instagram und Facebook, die Websites und Apps der Radiosender und natürlich allen voran das Radioprogramm selbst.

Damit eine Werbekampagne wirklich erfolgreich wird, klären wir vorab wichtige Fragen: Was genau wollen wir erreichen? Wie können wir das messen? Welches Budget steht dafür zur Verfügung? Welche Zielgruppe wollen wir erreichen? Über welche Kanäle und Maßnahmen gelingt uns das am besten und wann genau soll das alles passieren?

Danach geht es ans Eingemachte: Die Werbebotschaft wird festgelegt. Welches Nutzenversprechen wollen wir abgeben? Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Welche “guten Gründe” gibt es, den Podcast zu hören? Welche Stimmung soll beim Konsumenten erzeugt werden?

Nachdem diese und andere Fragen beantwortet wurden, folgt die Kreation der Kampagne. Versprechen, Beweise, Motivationen und werbliche Aussagen werden zu einer einheitlichen Gestaltung festgelegt. Ein Wording, d.h. eine einheitliche Sprach- und Schreibweise, wird entwickelt. Idealerweise wird ein aktivierender Claim kreiert, der die Werbebotschaft auf den Punkt bringt und ein Key-Visual gefunden, das alle Inhalte noch mal verbildlicht und für Wiedererkennung sorgt. Wiedererkennung ist ein wichtiges Stichwort.

Die Werbebotschaft soll sich nach und nach in den Köpfen der Zielgruppe festsetzen. Dies passiert dann besonders gut, wenn die Botschaft klar und einfach formuliert ist und die Zielgruppe über alle Kanäle hinweg immer wieder gleich angesprochen wird. Dadurch entsteht der Wiedererkennungseffekt, den wir erreichen wollen.

Podcast ist ja noch ein recht junges Medium - aber schwer im Kommen. Wie siehst Du das?

Auf jeden Fall. Podcasts sind ein riesen Trend und das Angebot ist enorm. Jeder findet seinen persönlichen Podcast-Mix und kann hören wann, wo und wie er oder sie es möchte. Das Marketing kann so eine spitze Zielgruppe mit hoher Nutzungsintensität erreichen. Das verringert Streuverluste, spart also Budget und die Wirksamkeit ist vergleichsweise hoch. Alles, was ich mir für meine Marketing-Kampagnen wünsche. Für Unternehmen kann so ein Podcast wie „Traumjobs“ also durchaus eine Werbeform sein, wenn sie auf der Suche nach MitarbeiterInnen sind. Wer möchte schließlich nicht seinen Traumjob finden?

Caro, was sollten Unternehmen tun, wenn sie Interesse an so einem Podcast haben, oder an einer anderen innovativen Werbeform?

Meiner Meinung nach sind die Interessenten am besten bei meinen Kolleginnen und Kollegen von der Podcastfabrik aufgehoben. Unsere Podcast-Beratung richtet sich an Unternehmen, die professionelle Audio-Kommunikationskanäle ganz neu für sich nutzen wollen, aber auch an solche, die bereits Erfahrungen mit eigenen oder fremden Podcasts gemacht haben. Das Angebot wird immer ganz individuell an den Bedarf des Kunden angepasst. Angefangen bei der Strategieberatung und Konzeption, bis hin zur vollständigen Produktion eines Podcasts.

Vielen Dank Caro für deine Infos. Sollte es Fragen zum Thema Podcast geben – oder jemand möchte Traumjobs in seinem/ihrem Unternehmen vorstellen – einfach an hallo[at]podcastfabrik[dot]de schreiben.

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Birgitt Gottwald

ist Redakteurin in der Podcastfabrik. Sie war viele Jahre Nachrichtenredakteurin bei einem ostwestfälischen Lokalradio. Jetzt produziert sie Podcast zu verschiedenen Themen – so betreut sie die Reihen „Traumjobs“ und „Ehrenamt“. Zudem hat sie an einem Podcast für geflüchtete Menschen aus der Ukraine mitgewirkt und eine Reihe zu „Windenergie an Land“ produziert.