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Guck mal, wer da spricht

Von Gaby Grubert, veröffentlicht am 25.8.2016

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Meine Güte.... das zerrt aber wirklich an den Ohren. Das liegt oft nicht am Text, nicht an der Musik sondern an der Stimme. Aber welche Stimme ist die richtige für mich?

Gaby Grubert ist Konzeptions- und Produktionsleiterin der Audioproduktion von ams und führt ein Team aus Spezialisten für akustische Kommunikation, Sprecher und Sprachaufnahmen. In diesem Blogpost beschreibt sie, wie man die richtige Stimme für seinen Radiospot findet.

Wenn Sie auf den Seitenbacher-Effekt verzichten wollen, sprechen Sie Ihren Werbespot lieber NICHT selbst. Wählen Sie eine Profistimme. Denn der Hörer erwartet, dass er professionell angesprochen wird.

Hauptsache glaubwürdig

Die Wahl der richtigen Stimme ist entscheidend für die Glaubwürdigkeit des akustischen Auftritts. Frau oder Mann, jugendlich oder Mittelalter, Promi oder bekannte Synchronstimme. Wer die Unternehmensbotschaft verkündet, welche Stimme Ihre Markenstimme wird, hängt ab von Zielgruppe, dem Produkt oder Selbstverständnis eines Unternehmens.

... wenn Nicolas Cage spricht

...hören alle zu. Deshalb sind Synchronstimmen im Radiospot so beliebt. Das Image des Schauspielers wird für die eigene Werbung genutzt. Auch wenn die Stimme nicht direkt mit dem Schauspieler verbunden wird, so kommt sie einem doch bekannt vor. Und wen man kennt, dem glaubt man eher - ist ja eigentlich ganz logisch.

Um diesen Effekt zu erreichen, ist ein allerdings Grundvoraussetzung: Der Text muss zum Schauspieler/Rolle passen, sonst geht es nach hinten los.

...oder Rüdiger Hoffmann.

Promistimmen einzusetzen, erfreut sich nicht umsonst großer Beliebtheit. Ihnen wird am ehesten geglaubt - wenn die Person zum Produkt/Marke paßt. Allerdings stehen sie als Person meist nur für größere Kampagnen zu Verfügung. Und die Kosten sind auch nicht unerheblich.

 

 

Und wieviel kostet so eine Stimme?

Die Honorare für Sprecherinnen und Sprecher sind unterschiedlich - sie liegen zwischen 75 und  1200 Euro pro Spot und gelten immer nur für ein Jahr. Danach muss das Honorar erneut gezahlt werden. Wer das nicht einsieht, sollte sich mal vor Augen halten, dass die Sprecher davon leben müssen.... und Sie wollen ja, dass es "Ihrem" Werbesprecher gut geht, oder?

"Wie? Für drei Wörter soll ich bezahlen?" Höre ich immer wieder. Ja, richtig! Denn es zählt immer der Spot als Ganzes und nicht die einzelnen Wörter.
Und noch eins: Wer auf die Idee kommt, die Sprache im Radiospot auch für seine Website oder in der Telefonanlage zu verwenden, muss dafür extra Lizenzen zahlen.

Es gibt also ganz schön viel zu beachten, wenn es um die richtige Stimme in Ihrem Radiospot geht. Zum Glück brauchen Sie sich ja nicht darum zu kümmern. Dafür gibt es die Profis. Die haben die Erfahrung und Datenbanken mit einer großen Sprecherauswahl. Da ist dann garantiert auch der Sprecher - oder die Sprecherin - dabei, die zu Ihrer Werbebotschaft passt. Und dann ist alles ganz einfach.

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Themen: Werbung

Gaby Grubert

Von Gaby Grubert,

ist Konzeptions- und Produktionsleiterin der Audioproduktion von ams und verantwortet sämtliche Projekte der Audiokommunikation bei ams - von der Radiowerbung bis hin zu Corporate Sounds.

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