Google Ads für kleine Unternehmen – so werden Sie im Netz gefunden

Von Henrike Dibbern, veröffentlicht am 30.08.2016
rot-weißer Leuchtturm

#1 So einfach funktioniert's

Wer sich zum ersten Mal oder noch nicht lange mit dem Thema beschäftigt, fragt sich wahrscheinlich: Wie funktioniert Google AdWords überhaupt?

Nun, im Grunde ist es ganz einfach. Wer auf Google nach etwas sucht, gibt dafür bestimmte Begriffe ein, auch Keywords genannt. Wenn man als Unternehmen im Rahmen dieser Suche mit einer Anzeige erscheinen will, muss man bei seiner Ads-Kampagne im besten Fall genau die Keywords hinterlegen, die von den Nutzern am häufigsten verwendet werden. Je häufiger die gewählten Begriffe für die Google-Suche genutzt werden, desto besser fällt auch das Ranking die Suchmaschine für die entsprechende Anzeige aus.

#2 Keywords, Keywords, Keywords

Keywords sind also Wörter und Wortkombinationen, mit denen ein Produkt oder Service gefunden werden soll. Oder besser gesagt, mit denen Nutzer wahrscheinlich nach diesen suchen. Doch wie findet man die richtigen Keywords?

Zum einen kann man sich von Google anzeigen lassen, welche Wortkombinationen häufig verwendet werden. Dazu gibt man einfach ein Wort ein und wartet, welche Vorschläge im Suchfeld daraufhin angezeigt werden. Andererseits bieten auch viele Dienstleister an, eine Auswahl der wichtigsten Keywords für eine Anzeige zusammenzustellen.

#3 Verschiedene Kampagnen zur selben Zeit

Oftmals bietet ein Unternehmen Produkte oder Services in verschiedenen Bereichen an.

Ein Veranstaltungsplaner beispielsweise macht neben Hochzeiten auch Firmenevents und karitative Veranstaltungen. Dank Google Ads ist es möglich, für alle drei Bereiche eine einzelne Werbekampagne zu starten, die am Ende dem ganzen Unternehmen zugute kommen. Zudem lässt sich je nach Kampagne eine passgenaue Ansprache der Zielgruppe einrichten.

#4 Exakte Zielgruppen-Ansprache

Wer als Unternehmen einen regionalen Schwerpunkt oder Produkte und Services für eine ganz bestimmte Zielgruppe bietet, kann dies bei Google Ads auch genauso eingeben. Beispielsweise lässt sich eingrenzen, dass eine Anzeige nur für potenzielle Kunden aus einem bestimmten Land oder gar aus einer bestimmten Region angezeigt wird. Genauso funktioniert das mit der Eingrenzung auf eine bestimmte Einkommensklasse, wenn man als Unternehmen etwa Luxusgüter vertreibt und hier ein spezielles Klientel ansprechen will.

#5 Kontaktdetails im Blick – auch mobil

Das Google Adwords Tool erlaubt es zudem, Informationen wie Adresse und Telefonkontakt einzubinden, die dann unter der Werbeanzeige bei Google erscheinen. Das kann sich vor allem dann lohnen, wenn es sich um ein lokales Geschäft handelt, denn so fällt es den potentiellen Kunden oft noch leichter sich mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten.

Hierzu ist es auch möglich, Google Maps einzubinden. Des Weiteren können Kundenbewertungen oder auch der Link zur Homepage angezeigt werden. Auf dem Computer, Laptop sowie als optimierte Anzeige auch auf dem Smartphone oder Tablet.

#6 Messbare Ergebnisse

Um sicherzustellen, welchen Erfolg der Einsatz bringt, gibt es verschiedene Möglichkeiten seine Anzeigenkampagnen über das Tool auswerten zu lassen.

Interessant kann beispielsweise die Bewertung nach dem Return of Investment (ROI) sein, die Besuchszahlen über die Anzeigen auf der eigenen Homepage oder die tatsächlichen Verkaufs- und Umsatzzahlen. Man kann aber auch einzelne Anzeigen nach Kriterien untersuchen wie „Welche Überschriften bringen die die meisten Klickzahlen?“, „Welche Keywords funktionieren am besten?“ oder „Zu welcher Zeit erzielt die Anzeige am meisten Kundenzuspruch?“.

Es hängt ganz von den eigenen Maßstäben ab, wie simpel oder komplex die Auswertung ausfallen soll.

Fazit:

Verschiedenste Möglichkeiten zur Kundenakquise und eine sichere Erfolgsmessung ohne großes Marketingbudget – wer sich bei Google AdWords anmeldet, kann davon profitieren und seine Bekanntheit im Netz Schritt für Schritt ausbauen.

Der Schlüssel sind eine gezielte Fokussierung auf Keywords, Zielgruppen und die kontinuierliche Überwachung und Nachjustierung des Kontos. Und ganz wichtig: Etwas Geduld, um auf die Erfolge zu warten. 

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Henrike Dibbern

studierte Soziologie, Politik- und Verwaltungswissenschaft. Seit 2014 arbeitet sie als Redakteurin in einer Marketingagentur.